Léon Augustin Lhermitte, der an der Gründung der Künstlervereinigung Société Nationale des Beaux-Arts beteiligt ist, gilt als ein bedeutender Landschaftsmaler des französischen Naturalismus.
geboren am 31. Juli 1844 in Moint-Saint-Père
gestorben am 27. Juli 1925 in Paris
Der Maler Léon Augustin Lhermitte besucht die Ecole des Beaux-Arts in Paris, wo er von dem Maler Horace Lecoq de Boisbaudran unterrichtet wird. Dieser Lehrer, der auch Rodin und weitere berümte Maler unterrichtet, wendet auch bei Lhermitte seine ungewöhnliche Lehrmethode an, um seinen Schülern zu ihrem eigenen Stil zu verhelfen. Der zwanzigjährige Lhermitte hat seinen ersten Erfolg im Pariser Salon mit einer Kohlezeichnung. Weitere Auszeichnungen folgen, so ist der Maler Kommandeur der Ehrenlegion und erhält zwei Mal den Großen Preis auf der Weltausstellung in Paris. Von seinen Malerkollegen, wie Vincent van Gogh hochgeschätzt, sprechen seine Arbeiten für sich. Er versucht mit einem ausdrucksstarken, manchmal auch drastischen Naturalismus die arbeitenden Bauern und Landarbeiter darzustellen. Dabei lassen seine Bilder an den französischen Künstler Jean Francois Millet erinnern, der mit seinen Darstellungen von monumentalen Figuren vor ländlicher Kullisse bekannt wird. Beide Künstler sind mit ihren Werken in den großen Museen Europas zu finden.
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